Lexikon der Zeitarbeit


Arbeitnehmerüberlassungsvertrag (AÜV)

Überlässt ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmer für eine bestimmte Tätigkeit an einen Dritten (Entleiher), spricht man von einer Arbeitnehmerüberlassung. Dieses Dreiecksverhältnis wird mithilfe eines Arbeitnehmerüberlassungsvertrags geregelt. Der Arbeitnehmerüberlassungsvertrag wird zwischen einem Personalverleih- und einem Personalentleihunternehmen abgeschlossen, während zwischen dem Arbeitsnehmer und Arbeitgeber ein ganz normaler Arbeitsvertrag nach deutschem Arbeitsrecht besteht. Durch die Überlassung geht das Weisungsrecht vom Arbeitgeber auf den Entleiher über. Im Arbeitnehmerüberlassungsvertrag erklärt der Verleiher, dass er im Besitz einer Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung ist. Der Entleiher wiederum gibt im Arbeitnehmerüberlassungsvertrag an, welche besonderen Merkmale die für den Leiharbeitnehmer vorgesehene Tätigkeit hat und welche beruflichen Qualifikationen dafür erforderlich sind.



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