Lexikon der Zeitarbeit


Unbedenklichkeitsbescheinigung

Die für die Zeitarbeit relevanten Unbedenklichkeitsbescheinigungen werden von den Berufsgenossenschaften, den Finanzämtern und den Krankenkassen ausgestellt. In Unbedenklichkeitsbescheinigungen wird, unabhängig vom Aussteller, die Erklärung abgegeben, dass alle gesetzlich vorgeschriebenen Abgaben pünktlich und vollständig entrichtet wurden und keinerlei Beitragsrückstände vorliegen. Die Unbedenklichkeitsbescheinigung bescheinigt des Weiteren, dass der Arbeitnehmer seinen Melde- und Nachweispflichten sowie Zahlungsverpflichtungen bezüglich der Sozialversicherungsbeiträge regelmäßig nachgekommen ist.

Im Allgemeinen ist die Unbedenklichkeitsbescheinigung halbjährlich oder jährlich gültig.
Im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung besteht die Besonderheit, dass auch bei erlaubter Arbeitnehmerüberlassung den Entleiher bzw. Kunden eine Subsidärhaftung für vom Verleiher nicht abgeführte Sozialversicherungsbeiträge trifft – zur Minimierung dieses Risikos ist die Vorlage der Unbedenklichkeitserklärung für den Entleiher von hoher Wichtigkeit.



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