Studie von DIEPA

Eine Studie von DIEPA:
Fachkräfte­mangel, Generation Z und Künstliche Intelli­genz

Wie verändert sich der deutsche Arbeitsmarkt im Jahr 2025? Welche Rolle spielen junge Arbeitskräfte, neue Technologien und das Vertrauen in Unternehmen und Politik? Die repräsentative Studie von DIEPA und YouGov zeigt auf, wo es brennt – und wo Chancen liegen. Über 1.000 Menschen wurden im Frühjahr 2025 befragt: zu ihrer Wahrnehmung des Fachkräftemangels, zu Erwartungen an Arbeitgeber und zu den Folgen der Digitalisierung. Die Ergebnisse liefern klare Impulse für Unternehmen, Politik und Gesellschaft.

Fachkräftemangel als dringlichstes Problem

Warum Deutschland in Pflege, Bildung und Handwerk das Personal ausgeht:

Der Fachkräftemangel betrifft laut Studie vor allem das Gesundheitswesen, das Handwerk und den Bildungsbereich. Die Gründe sind bekannt: schlechte Bezahlung, hohe Belastung, unattraktive Arbeitsbedingungen und der demografische Wandel. Viele erfahrene Arbeitskräfte gehen in Rente, während der Nachwuchs fehlt. Die Folgen: Versorgungslücken, überlastete Teams, stockende Projekte und sinkende Produktivität. Die Studie zeigt, dass bessere Löhne, flexiblere Arbeitsbedingungen und gezielte Aus- und Weiterbildung zentrale Lösungswege sind. Auch die Entbürokratisierung der Fachkräftezuwanderung wird als wichtiger Hebel genannt.
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Generation Z verändert den Arbeitsmarkt

Was junge Arbeitnehmer wirklich wollen und was Unternehmen bieten müssen:

Die Generation Z (Jahrgänge 1995–2010) erwartet mehr als nur Jobsicherheit. Sie sucht Sinn in ihrer Arbeit, wünscht sich Flexibilität, Beteiligung und eine moderne Unternehmenskultur. Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, eine offene Kommunikation und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten sind für viele junge Beschäftigte ausschlaggebend. Die Studie räumt mit Vorurteilen auf: Gen Z ist weder faul noch illoyal – sie fordert nur eine Arbeitswelt, die zu ihren Werten passt. Unternehmen, die dies erkennen und umsetzen, haben im Wettbewerb um Talente deutlich bessere Chancen.

Künstliche Intelligenz & Digitalisierung: Chance und Unsicherheit zugleich

Wie KI den Arbeitsmarkt verändert – und warum Weiterbildung der Schlüssel ist:

70  % der Befragten gehen davon aus, dass KI und Automatisierung viele Berufe innerhalb der nächsten zehn Jahre massiv verändern werden. Dennoch haben bislang nur 15  % eine Weiterbildung in diesem Bereich absolviert. Gründe sind Zeitmangel, fehlende Angebote und Unsicherheit über Inhalte. Die Studie betont: Lebenslanges Lernen muss zur Selbstverständlichkeit werden. Unternehmen sollten Weiterbildungen niedrigschwellig und praxisnah anbieten – und Mitarbeiter aktiv in digitale Veränderungsprozesse einbinden.
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Vertrauen entscheidet über Erfolg von Transformation

Warum Offenheit, Beteiligung und soziale Sicherheit jetzt wichtig sind:

In wirtschaftlich und politisch unsicheren Zeiten ist Vertrauen die wichtigste Währung. Die Studie zeigt: 77  % der Befragten empfinden systemrelevante Berufe als gesellschaftlich zu wenig anerkannt. Gleichzeitig wünschen sich viele mehr Transparenz, Mitgestaltungsmöglichkeiten und soziale Absicherung. Veränderung gelingt nur, wenn sie nachvollziehbar ist und nicht über Köpfe hinweg geschieht. Arbeitgeber und Politik müssen Sorgen ernst nehmen, verständlich kommunizieren und verlässliche Rahmenbedingungen schaffen.

Kompetenzen der Zukunft:
Was morgen zählt

Die wichtigsten Fähigkeiten im Zeitalter von Wandel, KI und globaler Vernetzung:

Im Zeitalter von Wandel, Künstlicher Intelligenz und globaler Vernetzung gewinnen bestimmte Fähigkeiten zunehmend an Bedeutung. Die Studie zeigt, dass insbesondere Problemlösungskompetenz, Kommunikationsstärke, digitale Fähigkeiten, Anpassungsfähigkeit und Teamarbeit zu den wichtigsten Zukunftskompetenzen zählen. Wer diese Fähigkeiten gezielt fördert – sei es im Unternehmen oder durch individuelle Weiterbildung – legt den Grundstein für Innovation, Stabilität und langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Sie sind entscheidend dafür, wie erfolgreich Menschen und Organisationen den stetigen Wandel meistern und aktiv mitgestalten können.
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Unser Fazit der Studie

Fazit:
Der Wandel ist da –
jetzt ist die Zeit zu handeln!

Die Studie macht deutlich, dass der Wandel am Arbeitsmarkt längst begonnen hat. Wer heute klug und entschlossen reagiert, kann die Zukunft aktiv mitgestalten – statt ihr hinterherzulaufen.

Herausforderungen erkennen und ernst nehmen:

Herausforderungen erkennen und ernst nehmen:

Fachkräftemangel, technologische Umbrüche und veränderte Werte treffen gleichzeitig auf wirtschaftliche Unsicherheit. Unternehmen, die jetzt nicht reagieren, riskieren Wettbewerbsnachteile. Die Erwartungen der jungen Generation, die wachsende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz und die Notwendigkeit flexibler Strukturen erfordern ein grundsätzliches Umdenken.
Verantwortung übernehmen – gemeinsam handeln:

Verantwortung übernehmen – gemeinsam handeln:

Die Studie zeigt klar: Veränderung ist möglich, wenn alle Akteure – Unternehmen, Politik und Gesellschaft – an einem Strang ziehen. Faire Arbeitsbedingungen, transparente Kommunikation, gezielte Weiterbildung und eine moderne Führungskultur sind zentrale Hebel. Besonders wichtig ist es, Vertrauen aufzubauen und Menschen aktiv in Veränderungsprozesse einzubinden.
Zukunft gestalten – mit Mut, Offenheit und Kompetenz:

Zukunft gestalten – mit Mut, Offenheit und Kompetenz:

Die Arbeitswelt von morgen braucht mehr als technische Lösungen: Sie braucht Menschen, die flexibel, lösungsorientiert und teamfähig sind – und Unternehmen, die diese Kompetenzen gezielt fördern. Wer jetzt investiert, schafft nicht nur Stabilität, sondern auch Innovationskraft und Zukunftssicherheit. Entscheidend ist, aus Veränderung Chancen zu machen – und den Wandel aktiv zu gestalten.

Zukunft gestalten. Mit den richtigen Leuten an Ihrer Seite.